Heilpraxis Thomas Mohr - Köln (Nippes)
Gesundheit und Heilung


„Wenn der Wind des Wandels weht,
bauen die einen Schutzmauern,
die anderen bauen Windmühlen.“

( Östliche Weisheit )

Gesundheit und Heilung

An dieser Stelle möchte ich kurz meine Gedanken über Gesundheit, Krankheit und Heilung vorstellen. Sie sind die gedankliche Grundlage für mein therapeutisches Vorgehen.

Gesundheit

wird oft noch verstanden als ein Zustand, in dem man sich befindet – oder eben nicht, wenn man krank ist. Dabei wird übersehen, dass im Körper in jeder Sekunde viele tausend Prozesse gleichzeitig ablaufen: Aufbau-, Abbau- und Ausscheidungsprozesse, die aufeinander abgestimmt sind.

Dieses komplexe Geschehen lässt sich nur verstehen, wenn man es als Prozess und als System der Selbstregulation beschreibt, das in jedem Moment neu auf innere und äußere Reize reagiert. Das Ziel dieser Regulation ist es, den Menschen in seiner Lebendigkeit und Individualität zu erhalten, Lernfähigkeit und Wachstum zu ermöglichen.

So ist jeder „Zustand“ von Gesundheit oder Krankheit eigentlich eine Momentaufnahme im ständigen Fluss von Veränderung und selbstregulativer Anpassung. Dies zu verstehen bedeutet für den Erkrankten, dass er seine Krankheit nicht als unveränderliches Etikett interpretieren muss. Die Diagnose als Feststellung dessen, was er „hat“ oder was ihm „fehlt“, muss nicht bedeuten, dass er auf diese Momentaufnahme fixiert („fest“gestellt) ist. Damit ist nicht gesagt, dass in jedem Fall jeder Mensch heilbar ist. Zum Beispiel ist die Leber ein Organ, das sich in erstaunlichem Maße erneuern kann. Ab einem gewissen Grad der Zerstörung ist jedoch auch ihre Erneuerungsfähigkeit erschöpft. Andererseits gibt es sogenannte „Spontanheilungen“, bei denen Menschen Heilung erfahren haben, die die Schulmedizin für unmöglich gehalten hätte. Aus diesen Überlegungen folgt: Bevor ein Mensch nicht andere Wege versucht hat, sollte er sich nicht mit dem Etikett „Krankheit“, wie sie auch heißen möge, abfinden. Alles ist im Fluss! Das zu wissen, vermittelt Hoffnung und Vertrauen, beides starke Verbündete auf dem Weg der Genesung!

Der selbstregulative Austausch zwischen Organismus und Umwelt vollzieht sich beim Menschen auf verschiedenen Ebenen. Er vollzieht sich auf der Ebene der Zellen, der Gewebe, der Organe, die unseren Körper bilden. Er vollzieht sich aber auch zwischen unseren Gefühlen, unserem Bewusstsein und unserem Körper. Und er geschieht zwischen uns als Individuen und unseren Mitmenschen in Familie und Gesellschaft und zwischen uns als Menschen und der gesamten natürlichen Umgebung (Landschaft, Klima, Kosmos).

Jede dieser Begegnungen stellt einen neuen Reiz dar, der uns nährt oder uns wachsen lässt, wenn er integriert werden kann, und der uns krank macht, wenn das System mit der Integration überfordert ist.

Krankheit

ist ebenso ein Prozess; jedoch einer, in dem die Selbstregulation (Integration) und also die Herstellung eines neuen Gleichgewichts nicht gelingt. Das System steht unter Stress.

Heilung

geschieht durch den Organismus selbst, indem er lernt, auf den bisher unvollkommen integrierten Reiz eine bessere Antwort zu finden und so das System auf eine neue Ebene des Gleichgewichts zu bringen. Die Rolle des Therapeuten ist es, auf diese Tendenz des Organismus, sich selbst wieder ins Gleichgewicht zu bringen, zu vertrauen und ihn dabei zu unterstützen.

Behandlungsansatz

In diesem Sinne ist es mein Anliegen, nur solche Therapien und Heilmittel anzuwenden, die die innere Heilkraft nicht noch mehr in Stress bringen, sondern ihr bei der Herstellung des neuen Gleichgewichts helfen können; kurz: Ich möchte Stress vermindern, Entspannung ermöglichen, neue Ressourcen erschließen.

Dazu steht bei mir der Mensch im Mittelpunkt. Ich behandle nicht die Krankheit, sondern den Menschen. Dafür ist es mir wichtig, seine Sicht der Welt, seine Einstellung zu sich selbst, zu seinen Mitmenschen, seine Einbindung in seine materielle wie auch spirituelle Umwelt zu erfahren - natürlich nur so weit, wie er/sie darüber sprechen will und wie es für die Erfassung der Erkrankung nötig ist. Dadurch wird oft erst klar, woran der Mensch „eigentlich“ leidet, diesseits von Laborwerten und Messdaten, die uns nur die nachfolgende Auswirkung des Leidens zeigen. Diese Vorgehensweise halte ich besonders auch dort für angebracht, wo neue Wege gegangen werden müssen: Also zum Beispiel bei solchen Erkrankungen, die bereits chronisch geworden sind. In diesen Fällen braucht jemand neue Impulse - nicht noch mehr von demselben, das nicht funktioniert hat.



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