Heilpraxis Thomas Mohr - Köln (Nippes)
Hock-Methode: Therapie für Wirbelsäule, Muskeln und Gelenke


Steinpyramide symbolisiert Gleichgewicht

Hock-Methode

und Hock-Schmerztherapie


Hock-Methode

Die Hock-Methode ist eine Weiterentwicklung der Dorn-Methode.

Schon die Dorn-Methode betonte die Wichtigkeit, die Patienten auf einen eventuell vorliegenden Beinlängenunterschied zu untersuchen. Dieser wurde behandelt, indem das „scheinbar längere“ Bein durch eine spezielle Übung gekürzt wurde. „Scheinbar länger“, weil das längere Bein nicht wirklich länger gewachsen ist, sondern, so Dorn, weil dieses Bein nicht richtig in seiner Hüftpfanne sitze. Durch die spezielle Übung sollte das Bein wieder in seine korrekte Stellung im Hüftgelenk zurück gebracht werden.

Nun hat aber nach Hock eine Studie mit 1906 Patienten gezeigt, dass bei 57% der Patienten das Problem nicht auf der Seite mit dem längeren Bein lag, sondern auf der Seite mit dem kürzeren Bein. Und nach Hock ist nicht deshalb ein Bein länger, weil es nicht richtig in der Gelenkpfanne sitzt, sondern weil die Beckenschaufel mit der Gelenkpfanne verdreht („rotiert“) ist. Diese kann nach vorn verdreht sein, dann erscheint das Bein länger, oder sie kann nach hinten verdreht sein, dann erscheint es kürzer. Hock hat eine Methode der Beckenuntersuchung entwickelt, die diesen Unterschied erfasst.

Es kommt also nach dem Befund ungleich langer Beine auf eine genaue Analyse der Beckenverhältnisse an, damit die richtige Übung als Therapie gegeben werden kann! Je nach Befund muss eine Übung gegeben werden, die die Darmbeinschaufel entweder aus einer Rückdrehung oder aus einer Vordrehung in die Normalposition zurück bringt.

Diese genaue Beurteilung des Beckens, wie Hock sie entwickelt hat, ist mir sehr wichtig und bildet die Grundlage der weiteren Behandlungen. Denn die Beckenverdrehung bildet den Ausgangspunkt für weitere Beschwerden:

Ausgehend von dem aus der Rotation folgenden Beinlängenunterschied kommt es zu einer Schiefstellung des Beckens. Diese Schiefstellung des Beckens wirkt sich mit der Zeit auf die gesamte Wirbelsäule und bis in Schultern und Kiefergelenk aus. Die unsymmetrische Belastung wirkt sich auf die Stellung der Wirbel aus und sie belastet auch die Muskulatur ungleichmäßig, die mit Wirbelsäule, Becken und Beinen verbunden ist.

Schmerzzustände im Bewegungsapparat sind aus dieser Sicht nur nachhaltig zu therapieren, indem zuerst die Verhältnisse im Becken normalisiert werden. Erst dann macht es Sinn, lokal Rücken-, Schulter- oder Knieschmerzen zu behandeln.

Nach der Korrektur des Beckens wird die gesamte Wirbelsäule auf Wirbelfehlstellungen untersucht. Fehlstehende Wirbel werden, ähnlich wie bei der Dorntherapie, durch gezielten Druck auf den Wirbel unter gleichzeitiger Mithilfe des Patienten in ihre normale Position zurück gebracht.

Hock-Schmerztherapie

Die meisten Schmerzen des Bewegungsapparates werden durch das muskuläre System ausgelöst. Durch Fehlstellungen des Beckens oder der Gelenke, aber auch durch Fehlhaltungen oder einseitige Belastungen im Alltag oder Sport kommt es zu Fehlbelastungen einzelner Muskeln. Hier sind es spezielle Schmerzrezeptoren, die die Muskelspannung messen und bei zu hoher Spannung Schmerz „melden“. Das geschieht oft, wenn ein Muskel ein Gelenk beugen oder strecken soll, und der Muskel auf der anderen Gelenkseite (sein „Gegenspieler“) sich nicht ausreichend dehnen kann. So können auch Rückenschmerzen entstehen: Die Beugemuskulatur auf der Vorderseite des Körpers ist durch die überwiegend sitzende Lebens- und Arbeitsweise verkürzt und kann bei der Aufrichtung nicht genügend nachgeben. Die Therapie zielt dann darauf, den Gegenspieler wieder dehnfähiger zu machen.

Bei der Schmerztherapie nach Hock bekommt der „verkürzte“ Muskel durch gezielten Druck auf die Rezeptoren im Muskel-Sehnen-Übergang einen Impuls, in seiner Spannung nachzulassen. Er dehnt sich besser, und dadurch vermindert sich der Schmerz. Weiterer Vorteil: Insgesamt vermindert sich der Druck auf Gelenk beziehungsweise Bandscheiben, was auf Dauer einen geringeren Gelenkverschleiß durch geringere Knorpelabnutzung bedeutet.

Ich gebe dem Patienten Dehnungsübungen mit, die gezielt die Dehnfähigkeit der betroffenen Muskeln erhöhen. Damit kann er die Therapie zu Hause nachhaltig unterstützen.



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