Heilpraxis Thomas Mohr - Köln (Nippes)
Jin Shin Jyutsu
(Japanisches Heilströmen)


Bach symbolisiert fließende Energie

Jin Shin Jyutsu

Diese aus Japan kommende Methode, im deutschsprachigen Raum auch unter dem Namen Japanisches Heilströmen bekannt, arbeitet ebenfalls mit der feinstofflichen Energie in unseren Energiebahnen. Jedoch ist die Arbeitsweise eine andere als in der Kinesiologie.

Anstelle von Stressoren (die ich über den Muskeltest finde) ermittle ich nun Energieblockaden, indem ich den Patienten nach Befinden, Vorlieben und Abneigungen frage, indem ich seine Pulse fühle und seine körperlichen Besonderheiten berücksichtige. Ähnlich wie in der Traditionellen Chinesischen Medizin gibt es auch im Jin Shin Jyutsu vielfältige Beziehungen zwischen Emotionen, geistigen Einstellungen, Geschmacksneigungen, Jahreszeiten, Organen usw., die insgesamt ein ganzheitliches Bild des jeweiligen Energiegefüges vermitteln.

Bei der Anwendung von Jin Shin Jyutsu geht es im Unterschied zur TCM nicht darum, die Mangel- bzw. Überflussmuster des Energiesystems genau zu „diagnostizieren“, sondern es wird gefragt: Was kann diesem Menschen jetzt zu mehr Harmonie verhelfen? Der „Harmonisierer“ wird gesucht. Dies kann eine bestimmte Organfunktionsenergie (Meridian) sein, also eine Energie, die eng mit der Funktion eines Organs verbunden ist. Jin Shin Jyutsu kennt aber noch andere und subtilere Energieströme – man könnte sie als die Steuerungsebene für die Organfunktionsenergien bez eichnen – die ebenfalls harmonisiert werden können.

Für die Behandlung liegt der Patient bekleidet und bequem auf einer Liege. Ich lege meine Hände auf eine Auswahl bestimmter Körperzonen, von denen es insgesamt zweimal 26, symmetrisch über den Körper verteilt, gibt. Diese Zonen werden weder mit Nadeln behandelt, noch massiert oder gedrückt, sondern nur berührt. Die Behandlung ist nicht schmerzhaft und dauert etwa 45 – 60 Minuten. Sie wird als sehr entspannend und wohltuend erlebt.

Ist Jin Shin Jyutsu wissenschaftlich anerkannt? Nein! Innerhalb der Grenzen der Wissenschaft und der Schulmedizin ist es bis heute nicht möglich, nachzuweisen, ob - und wie - Jin Shin Jyutsu als therapeutisches Verfahren funktioniert. Und doch haben Jin Shin Jyutsu-Anwender, ähnlich wie Homöopathen oder wie Therapeuten der Traditionellen Chinesischen Medizin, einen Rahmen, ein Bezugssystem von Wirkzusammenhängen, das sie in ihrem Handeln leitet. Im Falle des Jin Shin Jyutsu steht der harmonische Fluss der Lebensenergie im Mittelpunkt des therapeutischen Denkens. Diese Herangehensweise habe ich beschrieben. Jeder Patient muss aber selbst entscheiden, ob ihm dies als Grundlage reicht, ob er lieber der Schulmedizin vertrauen oder ob er beide Herangehensweisen für sich nutzen möchte.

Weitere Informationen zu Jin Shin Jyutsu gibt es im Kapitel „Selbsthilfekurse“.

Empfohlene Literatur zu Jin Shin Jyutsu:

Waltraud Riegger-Krause, Jin Shin Jyutsu. Die Kunst der Selbstheilung durch Auflegen der Hände. München, 2005.

Waltraud Riegger-Krause, Jin Shin Jyutsu. Einfache Anwendung zur Selbsthilfe. München, 2006.

Ilse-Maria Fahrnow, Jin Shin Jyutsu. Die Heilkraft Ihrer Hände. Ein Praxisbuch. München, 2002.

Alice Burmeister und Tom Monte, Körper, Geist und Seele mit Jin Shin Jyutsu behandeln. München,1998.



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